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Theater

sieben todsünden der kleinbürger

/ brecht/ weill - hfm “h.eisler“/ regie: b. witzenhause.



das bekannte stück über die beiden schwestern anna und anna, die sich als künstlerin und managerin auf den fleischmarkt begeben. geschrieben 1935 in paris, um geld für das amerikanische exil zu verdienen. ich stelle beide schwestern als tramps dar, absolute habenichtse im amerika der wirtschaftskrise, die es wagen. doch sie arbeiten nie für sich, immer nur für den chor der familie im background. ihre kostüme sind zitate nach fotos von künstlerinnen aus dem paris der späten 20er - frühen 30er – djuna barnes, josephine baker & co. die kostüme der brüder, die immer nur fordernd auftreten, sind kafkaeske uniformen einer dienstleistungsgesellschaft, szenenbezogen auch aus dem outfit fungeneration zitiert.
auf den tanzboden war der videoblick auf die autobahn aus dem fahrenden auto heraus, projeziert. das tempo des autos wurde immer rasanter.

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